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Uruguay

Geheimtipp Uruguay

Trails


  • Western-Freizeit-Reitweise
  • weite Strände, Dünen und Sumpfgebiete
  • landestypische Criollos
Uruguay ist als Reiseziel noch ein Geheimtipp. Das kleine Land in Südamerika ist sehr vielfältig und besonders für Reiter ideal: Pferde gehören hier zur Alltagskultur und die Traditionen der Gauchos sind überall spürbar. Die ursprüngliche Landschaft mit ihren sanften, grünen Hügeln, den zahlreichen Naturschutzgebieten sowie den ausgedehnten Dünenlandschaften am Meer ist eine ideale Kulisse für abwechslungsreiche Trails.

Mein Tipp:
Diese schönen Trails durchs wenig bekannte Uruguay sind ein Highlight für Strand- und Naturliebhaber und lassen sich ideal kombinieren – mit unserem anderen Uruguay-Programm, mit Argentinien oder einfach ein paar Tagen Städteurlaub in Montevideo oder auch in Buenos Aires!
Isabelle Berghahn 040-607669-70
Reiterferien

 
Pferde, Reitprogramm:
Criollos (150-160 cm). Landestypische Gauchosättel. Englischsprachige Reitführung. Max. 12 Reiter.

Ausrüstung: Tipps

Reiterfahrung:
. Sie reiten sicher in allen Gangarten im Gelände. » Erklärungen

Rocha-Expedition
1.Tag: Ankunft in Montevideo, Transfer zum Hotel. Tag zur freien Verfügung.

2.Tag: Am Morgen fahren wir auf eigene Faust zum Busterminal Tres Cruces in Montevideo. Dort erwartet uns ein Teammitglied und unsere Fahrt mit dem öffentlichen Bus (ca. 4 Std., bereits inkludiert) nach Valizas startet. Dort angekommen lernen wir das Team und unsere Pferde kennen und starten in unser Reit-Abenteuer. Nachdem wir durch einen Wald zu einer
versteckten Lagune gelangt sind, geht es über das Örtchen Aguas Dulces hinunter ans Meer, wo wir über den langen Sandstrand bis nach Los Moros reiten. Hier schlagen wir unser Camp auf und kochen ein Abendessen auf dem offenen Feuer.

3.Tag: Heute reiten wir ins Landesinnere und staunen über einen
riesigen Palmenwald. Hier gibt es über 7.000 Palmen pro Hektar! Viele geschichtliche Ereignisse fanden an diesem Ort statt und während des Rittes erfahren wir einiges darüber. Am Nachmittag kommen wir in Don Bosco an, ein Kloster der Salesianer, ein Mönchsorden. Dieser wunderbare Ort liegt am Ufer der Schwarzen Lagune, unterhalb des Hügels Cerro de la Virgen, und eignet sich ganz hervorragend um unser Camp aufzuschlagen.

4.Tag: Es geht weiter ins
hügelige Land hinein, wo wir viele hier heimische Vogelarten erleben können. Am Nachmittag erreichen wir El Mirador, einen natürlichen Aussichtspunkt mit einer beeindruckenden Rundumsicht über die Gegend. Unser Guide zeigt uns die Reitstrecken der vergangenen und der noch kommenden Tage. Unser Camp errichten wir direkt neben der bekannten Tiger Cave und wir werden am Campfeuer einige der Legenden über diesen Ort hören.

5.Tag: Die Frühaufsteher können heute etwas erleben: Der
Sonnenaufgang, von unserem Hügel aus betrachtet, ist ein ganz besonderes Naturschauspiel. Nach dem Frühstück reiten wir los, zunächst durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete. Das fruchtbare Land sorgt dafür, dass hier ein Großteil des in der Region benötigten Gemüses angebaut wird. Am Nachmittag erreichen wir eine Estancia, Tres Lunas, auf der wir die Gelegenheit haben, mit unseren Pferden an der Rinderarbeit der Gauchos teilzunehmen. Am Abend beschließen wir diesen ereignisreichen Tag mit einem großen Asado (Grillfest) am Campfeuer.

6.Tag: Ein langer Reittag erwartet uns! Früh morgens geht es los, zunächst durch einen
Eukalyptuswald und über felsige Flächen. Dann erreichen wir La Barra Grande, ein privates Gebiet direkt vor den Toren des UNESCO-Biosphären-Reservats Bañados del Este. Nach einem stärkenden Mittagessen begleitet uns ein lokaler Guide durch die anspruchsvolle Moorlandschaft neben der Lagune Castillos. Mehr als 250 Vogelarten gibt es hier zu entdecken, darunter Flamingos und der wunderschöne Schwarzhalsschwan. Am Abend errichten wir unser Camp bei der ältesten Estancia in dieser Gegend, der Estancia Guardia del Monte. Während der Kolonialzeit wurde diese zur Überwachung der königlichen Straße, die hier vorbei führte, genutzt. Heute wird uns die Ruhe und Natur dieses Ortes begeistern.

7.Tag: Heute reiten wir in Richtung Atlantik! Am Vormittag durchqueren wir
weite Sumpfgebiete und den Ombubaum-Wald, eine einzigartige botanische Formation, die hier in Uruguay und Teilen Argentiniens zu finden ist. Mit etwas Glück entdecken wir einheimische Wildtiere wie Capybaras (Wasserschweine), Gürteltiere sowie zahlreiche Vogel- und Amphibienarten. Über weites Grasland der ansässigen Estancias geht es entlang des Flusses Valizas zurück nach Barra de Valizas. Wir übernachten in einem Gästehaus.

8.Tag: Der heutige Tagesritt führt uns durch die
atemberaubenden riesigen Sanddünen und ans Meer. Zunächst reiten wir zu einer Flussmündung. Je nach Wasserstand durchqueren wir diese reitend oder wir steigen in ein Boot und die Pferde schwimmen nebenher – ein echtes Erlebnis! Weiter geht es über menschenleere Strände und immer wieder hinauf in die Dünen mit wunderschönen Ausblicken über die Gegend, ein weitläufiges Naturschutzgebiet. Gegen Mittag kommen wir in Cabo Polonio an. Das ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem Hippie-Resort gewandelt und ist vor allem im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel mit seinen kleinen bunten Häuschen. Bis heute gibt es hier keinen Strom, außer für den Leuchtturm, und der Ort ist nur zu Fuß, zu Pferd oder mit speziellen Gelände-Bussen zu erreichen. Rund um die Felsen am Leuchtturm leben große Seelöwen-Kolonien. Die gemütliche Atmosphäre in den sandigen Gassen, die von zahlreichen kleinen Verkaufsständen mit Kunsthandwerk gesäumt sind, wird uns begeistern. Nach einem leckeren Mittagessen satteln wir die Pferde erneut und reiten einen anderen Weg zurück. Es geht durch ausgedehnte Pinienwälder und auf den sandigen Wegen darf auch ein flotter Galopp nicht fehlen. Zurück in Valizas verabschieden wir uns von unseren Pferden und nehmen am späten Nachmittag erneut den Bus (ca. 4 Std., bereits inkludiert) zurück nach Montevideo (Ankunft Busterminal Tres Cruces ca. 22 Uhr) oder nach Punta del Este. Rückflug oder Verlängerung auf eigene Faust.

7 Reittage (1x 2 Std., 4x 4-5 Std., 2x 5-6 Std.).

Criollos-Wild-Land-Trail
1.Tag: Ankunft in Montevideo, Transfer zum Hotel. Tag zur freien Verfügung.

2.Tag: Am Morgen fahren wir auf eigene Faust zum Busterminal Tres Cruces in Montevideo. Dort erwartet uns ein Teammitglied und unsere Fahrt mit dem öffentlichen Bus (ca. 4 Std., bereits inkludiert) nach Valizas startet. Dort angekommen lernen wir unsere Pferde und das Team kennen. Unser erster Ritt führt uns zu einer
versteckte Lagune, in der wir ein erfrischendes Bad nehmen können. Auf dem Rückweg geht es entlang der Atlantikküste, wo wir in den Genuss eines langen Strandgaloppads kommen.

3.Tag: Der Tag startet mit einer
Flussdurchquerung zu Pferd (bzw. je nach Gezeiten mit dem Boot). Anschließend reiten wir durch den Nationalpark über atemberaubende Dünen bis zu einem Fischerort. Hier besuchen wir einen alten Leuchtturm, beobachten einen Teil der größten Seelöwenkolonie Amerikas und stärken uns im Restaurant mit frischem Fisch und Meeresfrüchten. Bevor wir zur Unterkunft zurück reiten haben wir, je nach Wetter, die Möglichkeit mit unseren Pferden zu schwimmen.

4.Tag: Wir reiten durch Feuchtgebiete der zweitgrößten Lagune Uruguays und staunen über die über 270 verschiedenen Vogelarten, u.a.
Flamingos und Nandus. Am Abend schlagen wir unser Camp für die Nacht in einem privaten Naturschutzgebiet auf.

5.Tag: Die heutige Etappe führt uns in trockeneres, felsiges Gelände. Unterwegs begegnen uns einige Gauchos, bis wir den
Gipfel der Sierra de la Carbonera erreichen, von wo aus wir eine spektakuläre Aussicht haben. Millionen von Sternen und die Geräusche der Natur sind die perfekte Kulisse für unser Lagerfeuer im Zeltcamp.

6.Tag: Heute helfen wir den
Gauchos bei der Arbeit. Beim bergauf- und bergabreiten und dem durchqueren von felsigen Bächen stellen wir fest, dass das Vietreiben eine herausfordernde, aber auch lustige Aufgabe ist. Zum Glück erklärt unserer Reitführer uns die wichtigsten Tipps und auch, wie wir bei unseren Pferden in den „Sportmodus“ wechseln. Nach getaner Arbeit erreichen wir einen Aussichtspunkt, von dem wir einen Überblick über die Gesamtstrecke unseres Trail erhalten.

7.Tag: Wer früh aufsteht, wird mit einer spektakulären Aussicht vom Hügel auf die aufgehende Sonne belohnt. Anschließend machen wir uns auf den Weg Richtung Küste und lassen das Hochland hinter uns. Am Nachmittag erreichen wir Don Bosco und die
schwarze Lagune, von wo aus wir Sicht auf den wunderschönen Wald aus riesigen Higuerones-Bäumen haben.

8.Tag: Mit dem örtlichen Gaucho reiten wir zu einem atemberaubenden 360-Grad-Aussichtspunkt und in einen Wald mit riesigen,
uralten Epiphyten, auch Aufsitzerpflanzen bezeichnet, dessen Wurzeln bis zum Boden reichen. Einige sind so bekannt, dass sie eigene Namen besitzen. Nach einem Picknick im Palmenwald staunen wir unterwegs immer wieder über die uralten Bäume, um die sich viele historische Ereignisse abgespielt haben. Direkt an der Atlantikküste erreichen wir dann unseren Campingplatz.

9.Tag: Am
einsamen Sandstrand reiten wir Richtung Norden und entdecken unterwegs mit etwas Glück Delphine in der Brandung. Wir genießen einige Galoppaden und erreichen Punta del Diablo, ein ursprüngliches Fischerdorf, das sich in ein Surferparadies verwandelt hat. Abends schlafen wir in komfortablen Dom-Zelten in Strandnähe.

10.Tag: Wir verlassen das Dorf und reiten zu einem Erholungswald, der von der nationalen Armee verwaltet wird. Hier besuchen wir Gewächshäuser und lernen mehr über die geschützte einheimische Fauna. Weiter gehts zur alten
Festung Santa Teresa, die zum Schutz der Grenze Schauplatz dutzender Schlachten war und einem geschützten Nationalpark mit Meeresschildkröten. Übernachtung im Hotel nahe dem Meer mit Swimmingpools und Außen-Whirpool.

11.Tag: Nach einem leckeren Frühstück reiten wir nach La Coronilla, einer bekannten Gauchostadt. Auf dem Rückweg zur Küste beenden wir unser Abenteuer mit einem
extra langen Galopp am unberührten Strand. Mittagessen und Transfer von La Coronilla zum Busterminal Tres Cruces in Montevideo. Abreise oder Verlängerung auf eigene Faust.

10 Reittage (2x 2-3 Std., 3x 5 Std., 4x 5-6 Std., 1x 6-7 Std.).

Reiterferien



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Unterkunft, Verpflegung:
Rocha-Expedition: Zeltcamp (bis auf eine Nacht mit Gemeinschafts-Du/WC), zusätzlich 2x Doppelzimmer mit Du/WC. Criollos-Wild-Land-Trail: 5x Zeltcamp, zusätzlich 4x Doppelzimmer mit Du/WC.

Vollpension (mittags teilweise als Satteltaschenpicknick) inkl. Mineralwasser.




Anreise:
Flug bis Montevideo. Rückflug ab Mitternacht bzw. Criollos-Wild-Land-Trail ab 22 Uhr, kostenloser Transfer ab Flughafen bis Hotel am 1.Tag, Fahrt auf eigene Faust bis Busbahnhof Montevideo Tres Cruces, Fahrt mit öffentlichem Bus (bereits inkludiert) ab/bis Tres Cruces bis/ab Trailstart/-ende.
Einreise:
Reisepass.



Klima (mittlere monatliche Werte, Montevideo): Ausgeprägte Jahreszeiten mit warmen bis heißen Sommern und kühlen Wintern.
 Jan.MärzMaiOkt.Nov.Dez.
Tagestemperatur282619202427
Nachttemperatur171610121416
Sonnenstunden 10858910
Reiterferien

Gästemeinung:
„Gut gerittene, entspannte Criollos und ein junges, motiviertes Team. Landschaft war sehr abwechslungsreich, traumhaft leere Strände und Dünen, Flüsse, grüne Wälder und Palmen. Ein wunderschönes Reiseland mit sehr herzlichen Menschen!“ J.L.
Reiterferien
Leistungen:
Rocha-Expedition: 8 Tage / 7 Nächte / 7 Reittage, Criollos-Wild-Land-Trail: 11 Tage / 10 Nächte / 10 Reittage, Unterkunft gem. Beschreibung, Vollpension (bis auf 1. Tag, mittags teilweise als Satteltaschenpicknick) inkl. Mineralwasser, Eintritte in Nationalparks, Transfer ab Montevideo Flughafen, öffentlicher Bus ab/bis Montevideo Busbahnhof. Nicht enthalten: pers. Reiseversicherungen, sonstige Getränke.
Termine 2023:
Rocha-Expedition
18.03.-25.03.06.05.-13.05. 
Criollos-Wild-Land-Trail
01.03.-11.03.12.04.-22.04. 
Buchbar: » Erklärungen Termine schwarz = voraussichtl.frei, gelb = » bitte anfragen, rot = ausgebucht

Preise 2023: pro Person in € ohne Anreise
ProgrammCodePreisEZ 
Rocha-ExpeditionUMTR2374+339Buchen
Criollos-Wild-Land-TrailUMCW3438+436Buchen

zuständig: Isabelle Berghahn 040-607669-70
Reiterferien
 
 

Über Reiturlaub mit PFERD & REITER Reiterreisen

Wir von PFERD & REITER sind sämtlichst Reiter, viele haben ein eigenes Pferd. Die Reisen werden von uns auf die unterschiedlichsten Arten getestet und laufend überprüft - also von Reitern für Reiter. Wir möchten einer breiten Schicht von Reitern Urlaubsfreuden im Sattel ermöglichen. Deswegen bieten wir von rustikal unter dem Sternenhimmel bis hin zu königlich im Himmelbett alle Preis- und Komfortarten des Urlaubs auf dem Pferderücken an.

PFERD & REITER
Auf dem Kamp 12
D-22889 Tangstedt