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Uruguay

Geheimtipp Uruguay

Trails


  • Western-Freizeit-Reitweise
  • weite Strände, Dünen und Sumpfgebiete
  • landestypische Criollos
Uruguay ist als Reiseziel noch ein Geheimtipp. Das kleine Land in Südamerika ist sehr vielfältig und besonders für Reiter ideal: Pferde gehören hier zur Alltagskultur und die Traditionen der Gauchos sind überall spürbar. Die ursprüngliche Landschaft mit ihren sanften, grünen Hügeln, den zahlreichen Naturschutzgebieten sowie den ausgedehnten Dünenlandschaften am Meer ist eine ideale Kulisse für abwechslungsreiche Trails.

Mein Tipp:
Diese schönen Trails durchs wenig bekannte Uruguay sind ein Highlight für Strand- und Naturliebhaber und lassen sich ideal kombinieren – mit unserem anderen Uruguay-Programm, mit Argentinien oder einfach ein paar Tagen Städteurlaub in Montevideo oder auch in Buenos Aires!
Judith Lenhard 040-607669-70
Reiterferien

 
Pferde, Reitprogramm:
Criollos (150-160 cm). Landestypische Gauchosättel. Englischsprachige Reitführung. Max. 12 Reiter.

Ausrüstung: Tipps

Reiterfahrung:
. Sie reiten sicher in allen Gangarten im Gelände. » Erklärungen

Estancia-Trail
1.Tag: Ankunft in Montevideo, Transfer nach Valizas (ca. 3,5 Std.), ein kleines Dorf an der Atlantikküste, umringt von weitläufigen Ebenen, großen Sanddünen, Palmenhainen und Sumpfgebieten. Nachdem wir unser Gepäck im Gästehaus abgestellt haben treffen wir uns zum Mittagessen mit Blick aufs Meer – wer mag, kann gleich die typischen Gerichte mit frischem Fisch und Meeresfrüchten probieren. Am Nachmittag lernen wir die Pferde kennen und starten zu einem entspannten ersten Ausritt durch einen Pinienwald. Bei einer versteckten Lagune haben wir zum Sonnenuntergang die Möglichkeit, ins kühle Nass zu tauchen, bevor es zurück nach Valizas geht.

2.Tag: Der heutige Tagesritt führt uns durch die atemberaubenden
riesigen Sanddünen und ans Meer. Zunächst reiten wir zu einer Flussmündung. Je nach Wasserstand durchqueren wir diese reitend oder wir steigen in ein Boot und die Pferde schwimmen nebenher – ein echtes Erlebnis! Weiter geht es über menschenleere Strände und immer wieder hinauf in die Dünen mit wunderschönen Ausblicken über die Gegend, ein weitläufiges Naturschutzgebiet. Gegen Mittag kommen wir in Cabo Polonio an. Das ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem Hippie-Resort gewandelt und ist vor allem im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel mit seinen kleinen bunten Häuschen. Bis heute gibt es hier keinen Strom, außer für den Leuchtturm, und der Ort ist nur zu Fuß, zu Pferd oder mit speziellen Gelände-Bussen zu erreichen. Rund um die Felsen am Leuchtturm leben große Seelöwen-Kolonien. Die gemütliche Atmosphäre in den sandigen Gassen, die von zahlreichen kleinen Verkaufsständen mit Kunsthandwerk gesäumt sind, wird uns begeistern. Nach einem leckeren Mittagessen satteln wir die Pferde erneut und reiten einen anderen Weg zurück. Es geht durch ausgedehnte Pinienwälder und auf den sandigen Wegen darf auch ein flotter Galopp nicht fehlen. Zurück in Valizas übernachten wir erneut in unserem Gästehaus.

3.Tag: Früh starten wir zu unserem
Ritt ins Landesinnere. Heute reiten wir fast ausschließlich in Gebieten, die von der UNESCO geschützt werden. Über weites Grasland der ansässigen Estancias geht es entlang des Flusses Valizas zur zweitgrößten Lagune in Uruguay, der Lagune Castillos. Unser Mittagspicknick genießen wir im schattenspendenden Ombubaum-Wald, eine einzigartige botanische Formation, die hier in Uruguay und Teilen Argentiniens zu finden ist. Dann reiten wir weiter durch die östlichen Sumpfgebiete und entdecken mit etwas Glück einheimische Wildtiere wie Capybaras (Wasserschweine), Gürteltiere sowie zahlreiche Vogel- und Amphibienarten. Übernachtung auf einer traditionellen Estancia.

4.Tag: Der Tag startet sanft – außer verschiedenen Vogelstimmen hören wir an diesem Morgen keine Geräusche. Bergauf geht es entlang
landwirtschaftlich genutztem Land: Hier werden aufgrund des guten Bodens Kürbisse, Wassermelonen, Kartoffeln und Süßkartoffeln angebaut. Unterwegs halten wir in der Kleinstadt Castillos, wo wir eine traditionelle Sattlerei der Gauchos besuchen können. Am Nachmittag reiten wir durch sumpfiges Land und Palmenhaine auf den Hügel Cerro de Los Rocha und erreichen El Mirador, einen natürlichen Aussichtspunkt mit einer beeindruckenden Rundumsicht über die Gegend. Hier schlagen wir unser Camp auf, machen ein Feuer und freuen uns auf eine Nacht mitten in der Natur, mit den Pferden, die ganz nah an unseren Zelten grasen.

Alternativ kann ein Transfer zur Estancia der letzten Nacht mit Abendessen und Übernachtung dort gebucht werden (gegen Aufpreis, bitte Wunsch auf Reiseanmeldung angeben).

5.Tag: Durch
Palmenwälder, in denen wir häufig Spechte in den Bäumen entdecken können, geht es in Richtung La Esmeralda. Das Land wird als Farmland genutzt und so kann es sein, dass wir Gauchos mit Rinderherden begegnen. Mittagspause machen wir in einer idyllischen Holzhütte mitten im Palmenhain. Am Nachmittag erreichen wir den Strand und der feste Sand lädt zu ausgedehnten Galoppaden ein. Mit etwas Glück können wir im Wasser Delfine erspähen. Ein kurzer Transfer bringt uns und die Pferde nach Punta del Diablo, ein Fischerort und Surfer-Paradies. Hier übernachten wir.

6.Tag: Durch den kleinen Ort reiten wir in den
Santa-Teresa-Park, ein Erholungsgebiet mit Wäldern und verschiedenen Gewächshäusern, in denen wir die tropische und subtropische Flora und Fauna, darunter mehr als 300 Rosenarten, entdecken können. Nach unserer Mittagspause erreichen wir das alte Fort Santa Teresa, eine portugiesisch-spanische Konstruktion um die Grenze der beiden Kolonialmächte zu markieren. Hier fanden zahlreiche Schlachten statt und wenn wir mit unseren Pferden hier entlang reiten, fühlen wir uns in die alte Zeit zurück versetzt. Anschließend besuchen wir den Nationalpark Cerro Verde und Islas de la Coronilla, dessen Highlight die Meeresschildkröten sind. Wir erreichen unser komfortables Hotel in La Coronilla direkt am Meer mit verschiedenen Pools und einem Whirlpool, in dem wir uns herrlich entspannen können.

7.Tag: An unserem letzten Reittag können wir uns noch einmal wie echte Gauchos fühlen! La Coronilla ist ein
typisches Gaucho-Städtchen und wir starten am frühen Morgen, um mit den Gauchos und den Rindern zu arbeiten. Wir erleben, wie viel Spaß unsere Pferde an dieser Arbeit haben und tauchen ganz in das Gaucholeben ein. Nach einem langen Galopp am Strand kehren wir mittags zurück ins Hotel, verabschieden uns von unseren Pferden und essen dort zu Mittag. Dann fahren wir zurück nach Montevideo (ca. 4 Std., Ankunft ca. 17 Uhr). Rückflug oder Verlängerung auf eigene Faust.

7 Reittage (2x 3 Std., 3x 4-5 Std., 2x 5-6 Std.).

Rocha-Expedition
1.Tag: Ankunft in Montevideo, Transfer ins Hotel in der Altstadt. Tag zur freien Verfügung.

2.Tag: Am Morgen fahren wir auf eigene Faust zum Busterminal Tres Cruces in Montevideo, wo unsere Fahrt mit dem öffentlichen Bus (ca. 4 Std.) nach Valizas startet. Dort angekommen lernen wir das Team und unsere Pferde kennen und starten in unser Reit-Abenteuer. Nachdem wir durch einen Wald zu einer
versteckten Lagune gelangt sind, geht es über das Örtchen Aguas Dulces hinunter ans Meer, wo wir über den langen Sandstrand bis nach Los Moros reiten. Hier schlagen wir unser Camp auf und kochen ein Abendessen auf dem offenen Feuer.

3.Tag: Heute reiten wir ins Landesinnere und staunen über einen
riesigen Palmenwald. Hier gibt es über 7.000 Palmen pro Hektar! Viele geschichtliche Ereignisse fanden an diesem Ort statt und während des Rittes erfahren wir einiges darüber. Am Nachmittag kommen wir in Don Bosco an, ein Kloster der Salesianer, ein Mönchsorden. Dieser wunderbare Ort liegt am Ufer der Schwarzen Lagune, unterhalb des Hügels Cerro de la Virgen, und eignet sich ganz hervorragend um unser Camp aufzuschlagen.

4.Tag: Es geht weiter ins
hügelige Land hinein, wo wir viele hier heimische Vogelarten erleben können. Am Nachmittag erreichen wir El Mirador, einen natürlichen Aussichtspunkt mit einer beeindruckenden Rundumsicht über die Gegend. Unser Guide zeigt uns die Reitstrecken der vergangenen und der noch kommenden Tage. Unser Camp errichten wir direkt neben der bekannten Tiger Cave und wir werden am Campfeuer einige der Legenden über diesen Ort hören.

5.Tag: Die Frühaufsteher können heute etwas erleben: Der
Sonnenaufgang, von unserem Hügel aus betrachtet, ist ein ganz besonderes Naturschauspiel. Nach dem Frühstück reiten wir los, zunächst durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete. Das fruchtbare Land sorgt dafür, dass hier ein Großteil des in der Region benötigten Gemüses angebaut wird. Am Nachmittag erreichen wir eine Estancia, Tres Lunas, auf der wir die Gelegenheit haben, mit unseren Pferden an der Rinderarbeit der Gauchos teilzunehmen. Am Abend beschließen wir diesen ereignisreichen Tag mit einem großen Asado (Grillfest) am Campfeuer.

6.Tag: Ein langer Reittag erwartet uns! Früh morgens geht es los, zunächst durch einen
Eukalyptuswald und über felsige Flächen. Dann erreichen wir La Barra Grande, ein privates Gebiet direkt vor den Toren des UNESCO-Biosphären-Reservats Bañados del Este. Nach einem stärkenden Mittagessen begleitet uns ein lokaler Guide durch die anspruchsvolle Moorlandschaft neben der Lagune Castillos. Mehr als 250 Vogelarten gibt es hier zu entdecken, darunter Flamingos und der wunderschöne Schwarzhalsschwan. Am Abend errichten wir unser Camp bei der ältesten Estancia in dieser Gegend, der Estancia Guardia del Monte. Während der Kolonialzeit wurde diese zur Überwachung der königlichen Straße, die hier vorbei führte, genutzt. Heute wird uns die Ruhe und Natur dieses Ortes begeistern.

7.Tag: Heute reiten wir in Richtung Atlantik! Am Vormittag durchqueren wir
weite Sumpfgebiete und den Ombubaum-Wald, eine einzigartige botanische Formation, die hier in Uruguay und Teilen Argentiniens zu finden ist. Mit etwas Glück entdecken wir einheimische Wildtiere wie Capybaras (Wasserschweine), Gürteltiere sowie zahlreiche Vogel- und Amphibienarten. Über weites Grasland der ansässigen Estancias geht es entlang des Flusses Valizas zurück nach Barra de Valizas. Wir übernachten in einem Gästehaus.

8.Tag: Der heutige Tagesritt führt uns durch die
atemberaubenden riesigen Sanddünen und ans Meer. Zunächst reiten wir zu einer Flussmündung. Je nach Wasserstand durchqueren wir diese reitend oder wir steigen in ein Boot und die Pferde schwimmen nebenher – ein echtes Erlebnis! Weiter geht es über menschenleere Strände und immer wieder hinauf in die Dünen mit wunderschönen Ausblicken über die Gegend, ein weitläufiges Naturschutzgebiet. Gegen Mittag kommen wir in Cabo Polonio an. Das ehemalige Fischerdorf hat sich zu einem Hippie-Resort gewandelt und ist vor allem im Sommer ein beliebtes Urlaubsziel mit seinen kleinen bunten Häuschen. Bis heute gibt es hier keinen Strom, außer für den Leuchtturm, und der Ort ist nur zu Fuß, zu Pferd oder mit speziellen Gelände-Bussen zu erreichen. Rund um die Felsen am Leuchtturm leben große Seelöwen-Kolonien. Die gemütliche Atmosphäre in den sandigen Gassen, die von zahlreichen kleinen Verkaufsständen mit Kunsthandwerk gesäumt sind, wird uns begeistern. Nach einem leckeren Mittagessen satteln wir die Pferde erneut und reiten einen anderen Weg zurück. Es geht durch ausgedehnte Pinienwälder und auf den sandigen Wegen darf auch ein flotter Galopp nicht fehlen. Zurück in Valizas verabschieden wir uns von unseren Pferden und nehmen am späten Nachmittag den Bus zurück nach Montevideo (ca. 4-5 Std., Ankunft ca. 22 Uhr) oder nach Punta del Este. Rückflug oder Verlängerung auf eigene Faust.

7 Reittage (1x 2 Std., 2x 4-5 Std., 2x 5 Std., 2x 5-6 Std.).

Reiterferien



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Unterkunft, Verpflegung:
Estancia-Trail: Doppelzimmer mit Du/WC, zusätzlich 1x Zeltcamp (mit Gemeinschafts-Du/WC),

Rocha-Expedition: Zeltcamp (bis auf eine Nacht mit Gemeinschafts-Du/WC), zusätzlich 2x Doppelzimmer mit Du/WC,

Vollpension (mittags teilweise als Satteltaschenpicknick) inkl. Mineralwasser.




Anreise:
Flug bis Montevideo. Estancia-Trail: Ankunft bis 8 Uhr, Rückflug ab 19 Uhr, kostenloser Sammeltransfer. Rocha-Expedition: Rückflug ab Mitternacht, kostenloser Transfer Flughafen-Hotel am 1.Tag, kostenloser Transfer zum/ab Trailstart mit öffentlichem Bus ab Busbahnhof Tres Cruces (Fahrt dorthin auf eigene Faust).
Einreise:
Reisepass.



Klima (mittlere monatliche Werte, Montevideo): Ausgeprägte Jahreszeiten mit warmen bis heißen Sommern und kühlen Wintern.
 Jan.MärzMaiOkt.Nov.Dez.
Tagestemperatur282619202427
Nachttemperatur171610121416
Sonnenstunden 10858910
Reiterferien

Gästemeinung:
Noch keine Gästemeinung, da neu bei PFERD&REITER.
Reiterferien
Leistungen:
Estancia-Trail: 7 Tage / 6 Nächte / 7 Reittage, Rocha-Expedition: 8 Tage / 7 Nächte / 7 Reittage, Unterkunft gem. Beschreibung, Vollpension (mittags teilweise als Satteltaschenpicknick) inkl. Mineralwasser, Estancia-Trail: Transfer ab/bis Montevideo, Rocha-Expedition: Transfer ab Montevideo Flughafen, öffentlicher Bus ab/bis Montevideo Busbahnhof. Nicht enthalten: pers. Reiseversicherungen, sonstige Getränke, Rocha-Expedition: Fahrt Hotel-Busbahnhof.
Termine 2021:
Estancia-Trail
21.02.-27.02.14.03.-20.03.24.04.-30.04.
17.10.-23.10.21.11.-27.11.12.12.-18.12.
Rocha-Expedition
20.03.-27.03.10.04.-17.04.01.05.-08.05.
23.10.-30.10.13.11.-20.11. 
Buchbar: » Erklärungen Termine schwarz = voraussichtl.frei, gelb = » bitte anfragen, rot = ausgebucht

Preise 2021: pro Person in € ohne Anreise
ProgrammCodePreisEZ 
Estancia-TrailUMTE3090+377Buchen
Rocha-ExpeditionUMTR2215+149Buchen

zuständig: Judith Lenhard 040-607669-70
Reiterferien
 
 

Über Reiturlaub mit PFERD & REITER Reiterreisen

Wir von PFERD & REITER sind sämtlichst Reiter, viele haben ein eigenes Pferd. Die Reisen werden von uns auf die unterschiedlichsten Arten getestet und laufend überprüft - also von Reitern für Reiter. Wir möchten einer breiten Schicht von Reitern Urlaubsfreuden im Sattel ermöglichen. Deswegen bieten wir von rustikal unter dem Sternenhimmel bis hin zu königlich im Himmelbett alle Preis- und Komfortarten des Urlaubs auf dem Pferderücken an.

PFERD & REITER
Auf dem Kamp 12
D-22889 Tangstedt