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Argentinien

Expedition Feuerland

Trail


  • Freizeit-Reitweise
  • unbesiedelte Landschaften
  • Tierbeobachtungen
  • optionale Tageswanderung
Reiten am Ende der Welt – an der Südspitze Amerikas ist dies möglich! Feuerland beeindruckt uns durch einsame Gebiete fernab jeglicher Zivilisation, in denen wir eins mit der Natur werden können. Wir bewegen uns immer an der Küste entlang, bestaunen die Schiffswracks, die von vergangenen Zeiten erzählen, durchqueren bei Ebbe immer wieder Flüsse und beobachten Wildtiere wie zum Beispiel Seelöwen, wilde Lamas und zahlreiche Vogelarten.

Mein Tipp:
Verbringen Sie vor dem Trail noch ein oder zwei zusätzliche Tage in Ushuaia, um am „Ende der Welt“ anzukommen. Eine Wanderung auf den Gletscher Martial, den Hausberg Ushuaias, bietet eine tolle Aussicht!
Judith Lenhard 040-607669-70
Reiterferien

 
Pferde, Reitprogramm: Criollos (ca. 150-155 cm). Argentinische Arbeitssättel. Englischsprachige Reitführung.

Ausrüstung: Tipps, zusätzlich Schlafsack und Isomatte. Gepäcktransport auf Packpferden und in gestellten Satteltaschen am Reitpferd.

Reiterfahrung: . Sicherheit in allen Gangarten erforderlich. Sie sollten über eine gute Kondition verfügen. » Erklärungen

1.Tag: Ankunft und Transfer zum Hostel in Ushuaia. Am Abend besprechen wir mit den Guides die Durchführung der Expedition, zum Beispiel den Gepäcktransport in den Satteltaschen.

2.Tag: Am Morgen bringt uns ein Pkw-Transfer (ca. 4 Std.) zum Startpunkt unseres Rittes: eine typisch patagonische Rinderfarm auf der
Mitre-Halbinsel, dem östlichsten Teil Feuerlands. Wir bekommen schon hierbei ein Gespür für die eindrucksvolle Landschaft, wie bei der Überquerung des Garibaldi-Passes in den Anden und beim Panoramablick auf den Fagnano-See. Die Farm bedeutet gleichzeitig das Ende der Straße und der Zivilisation. Hier beginnt unser Abenteuer! Wir lernen unsere Pferde kennen und beladen die Satteltaschen und die Packpferde. Der erste Tag startet entspannt, wir reiten über grüne Hügel und haben ausreichend Zeit unser Pferd und die Ausrüstung kennen zu lernen. Bei Niedrigwasser durchqueren wir den Fluss Irigoyen und genießen dann einen langen Ritt am Strand. Wir kommen zu unserem ersten Quartier für die Nacht, die letzte von Gauchos bewohnte Hütte auf unserer Strecke.

3.Tag: Nach dem Frühstück beginnt ein langer Reittag entlang der Küste. Nach und nach verschwinden auch die letzten Spuren der Zivilisation und uns umschließt nur noch das wilde Feuerland. Wir reiten entlang einiger
Schiffswracks und verlassener Hütten und staunen über die Fauna dieser verlassenen Gegend mit Füchsen, Guanakos (wildlebende Lamas), Bibern und zahlreichen Vogelarten. Mit etwas Glück entdecken wir sogar Seelöwen im Wasser. Auch Spuren der Ureinwohner Feuerlands, der sogenannten Haush, lassen sich mit etwas Aufmerksamkeit finden. Nachdem wir den Fluss Leticia durchquert haben, erreichen wir unsere Hütte für die Nacht. Nach Wunsch kann hier auch in Zelten übernachtet werden.

4.Tag: Der heutige Reittag führt uns wieder an der Küste entlang, dabei durchqueren wir neben zwei Flüssen auch ausgedehnte
Moorgebiete, in denen unsere Pferde sich selbst den besten Weg suchen. Wie schon gestern versuchen wir zahlreiche Wildtiere zu erspähen: Herden von Wildpferden, Kolonien von Seelöwen und mit etwas Glück einige Pinguine. Auf unserem Weg sehen wir das berühmteste Schiffswrack Feuerlands, das britische Segelschiff „Duchess of Albany“. Schließlich erreichen wir die Bucht Caleta Falsa, einst das Herz der Estancia Policarpo, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem Pionier Francisco Bilbao gegründet wurde. Da die Estancia seit den 60er Jahren verlassen ist, können wir hier auf den Spuren der Vergangenheit wandeln.

5.Tag: Am Vormittag reiten wir wieder an einigen Stränden entlang und können die
Vielfalt der hiesigen Vogelwelt beobachten: Kormorane, Karakaras, Albatrosse und Andenkondore. Je nach Jahreszeit sehen wir auch Seelöwenkolonien mit ihren Jungtieren. Danach verlassen wir die Küste und reiten durch das Fueguino-Moor. Bei gutem Wetter haben wir Sicht bis zur mystischen, unbewohnten Insel Isla de los Estados. Der dortige Leuchtturm San Juan de Salvamento wurde durch Jules Verne’s Buch „Der Leuchtturm am Ende der Welt“ berühmt. Der Boden wird hier immer sumpfiger, so dass wir einige Male absteigen und unsere Pferde führen. Am Nachmittag erreichen wir Bahía Thetis, eine verlassene Siedlung mit einem alten Fabrikgelände. Hier wurden früher Haut und Fett der Seelöwen verarbeitet, die im Atlantik gejagt wurden. Ein weiterer interessanter Ort befindet sich ganz in der Nähe: die frühere argentinische Unterpräfektur. Von 1886 bis 1896 befanden sich hier eine Militärbasis und eine Notunterkunft für die Überlebenden der vielen Schiffswracks, die heute entlang der Küste verteilt liegen. Wir beziehen unsere Hütte für die nächsten drei Nächte.

6.Tag: Heute erwartet uns ein
reitfreier Tag, an dem wir die Umgebung Bahía Thetis’ erkunden können. Optional haben wir die Möglichkeit, eine geführte Wanderung (ca. 7 Std., gutes Schuhwerk und entsprechende Kondition nötig) zu machen. Dabei führt uns ein vorwiegend flacher Pfad entlang der Küste bis zum Leuchtturm Cape San Diego. Von hier aus können wir einen atemberaubenden Rundumblick auf den südlichen Atlantik, über die Le-Maire-Straße, zur Isla de los Estados und den Beagle-Kanal genießen. Nach der Mittagspause mit dieser beeindruckenden Aussicht wandern wir zurück zu unseren Pferden und zur Hütte.

7.Tag: Ein
weiterer Ruhetag in Bahía Thetis bietet uns die Möglichkeit zu entspannen und die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Wir können nach Spuren der Ureinwohner suchen, Wildtiere aufspüren und bei einem Glas Wein die Magie dieser verlassenen Gegend auf uns wirken lassen.

8.Tag: Unser Rückweg beginnt. Durch teils sumpfiges Gebiet suchen sich unsere Pferde ihren Weg. Unterwegs können wir die wunderbare Landschaft des
sub-antarktischen Waldes und des südatlantischen Ozeans sowie das spektakuläre Spiel von Licht und Farben bestaunen.

9.Tag: Wir erreichen wieder die Küste beim
Rio Policarpo, der breiteste und dadurch anspruchsvollste der Flüsse, die wir durchqueren. Auf der anderen Seite erwarten uns die längsten Strände unserer Reittour. Da unser Gepäck nun schon leichter ist, wird das Tempo flotter und wir können bei langen Trab- und Galoppstrecken das Gefühl völliger Freiheit genießen. Mit etwas Glück begegnen wir dabei großen Herden von Wildpferden.

10.Tag: Am Morgen begeben wir uns auf einen Spaziergang rund um die Hütte und lauschen dabei den Geschichten über die legendären „puesteros“, die einst hier lebten und mit Rindern arbeiteten. Dann geht es auf den Pferden weiter durch den Fluss Leticia und wir klettern auf die grasbedeckte Klippe auf der anderen Seite. Von dort oben erleben wir eine
Panorama-Aussicht über die ganze Region und über die Strecken, die wir bereits geritten sind. Auch heute laden lange Strände zu ausgedehnten Galoppaden ein. Am Abend sitzen wir beim Abschiedsessen zusammen und lassen unsere Expedition Revue passieren.

11.Tag: Langsam aber sicher verabschieden wir uns von dem Gauchogebiet der Mitre-Halbinsel und kehren von den völlig wilden und unbewohnten Gegenden in die Zivilisation zurück. Wir durchqueren den
Río Irigoyen und erreichen wieder die Estancia, den Startpunkt unseres Rittes. Nachdem wir uns von unseren Pferden verabschiedet haben, bringt uns der Transfer zurück nach Ushuaia, zur letzten Übernachtung im Hostel.

12. Tag: Frühstück, Transfer zum Flughafen, Abreise.

8 Reittage (4x 4-5 Std., 2x 5-6 Std., 2x 6-7 Std.).
Reiterferien

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Unterkunft, Verpflegung: Mehrbettzimmer in einfachen Hütten (ohne Strom und fließendes Wasser, eine Nacht wahlweise Übernachtung im Zelt), zusätzlich 2x Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad im Hostel. Vollpension (außer Abendessen am 1. und 11.Tag) inkl. bestimmter Getränke.
Anreise: Flug bis Ushuaia, kostenloser Transfer.

Einreise: Reisepass.



Klima (mittlere monatliche Werte, Usuhuaia):
ganzjährig kühles Klima, sehr schnelle Wetterumbrüche mit Wind und Regen möglich; im Südsommer lange Tage (ca. 15-17 Std. Tageslicht)
 Nov.Dez.Jan.Feb.März
Tagestemperatur1213141412
Nachttemperatur 45 45 8
Reiterferien
Gästemeinung: Noch keine Gästemeinung, da neu bei PFERD & REITER. Reiterferien
Leistungen:
12 Tage / 11 Nächte / 8 Reittage, Mehrbettzimmer, Verpflegung gem. Beschreibung. Nicht enthalten: pers. Reiseversicherungen, sonstige Getränke.
Termine 2020:
05.02.-16.02.06.03.-17.03.12.11.-23.11.
04.12.-15.12.  
Buchbar: » Erklärungen Termine schwarz = voraussichtl.frei, gelb = » bitte anfragen, rot = ausgebucht

Preise 2020: pro Person in € ohne Anreise
ProgrammCodePreis 
Expedition FeuerlandFLTR3098Buchen

zuständig: Judith Lenhard 040-607669-70
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Über Reiturlaub mit PFERD & REITER Reiterreisen

Wir von PFERD & REITER sind sämtlichst Reiter, viele haben ein eigenes Pferd. Die Reisen werden von uns auf die unterschiedlichsten Arten getestet und laufend überprüft - also von Reitern für Reiter. Wir möchten einer breiten Schicht von Reitern Urlaubsfreuden im Sattel ermöglichen. Deswegen bieten wir von rustikal unter dem Sternenhimmel bis hin zu königlich im Himmelbett alle Preis- und Komfortarten des Urlaubs auf dem Pferderücken an.

PFERD & REITER
Auf dem Kamp 12
D-22889 Tangstedt