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Der Ismigal gehört zur weltweit
am meisten verbreiteten Pferderasse - überall beliebt, weil
ideal für den jeweiligen Einsatzzweck.
Was Sie kennen keine Ismigals?
"Ist-mir-egal" welche Rasse.
Wir haben uns überlegt, ob
die als reine Information gedachte Galerie von Pferderassen nicht
den Rassenfanatismus fördert, der bewirkt, dass z.B. ein
Exote genauso robust gehalten wird wie Nachbars Welsh, und dann
wieder verkauft wird, wenn das nicht klappt.
Ein sehr bekannter Reitführer
hat einmal gesagt "Ein gutes Pferd hat keine Papiere!"
und er hat Recht (obwohl die meisten seiner Pferde rasserein waren).
Es kommt bestimmt nicht auf die Abstammung an, sondern auf Rittigkeit,
Zuverlässigkeit, Ausdauer, Angepasstheit an die Landschaft,
Menschenbezogenheit, soziales Verhalten in der Herde, Verkehrssicherheit,
Robustheit, Gesundheit usw.
Am liebsten reite ich die örtlichen
Rassen: Lusitanos in Portugal, Isländer auf Island, Berber
in der Wüste und ein deutsches Warmblutpferd in unserem Wald.
Ganz offen: Ich verstehe Gäste nicht, die in Island Friesen
reiten wollen (was seit dem Jahre 930 gesetzlich nicht möglich
ist), einen Wüstenritt mit einem Norweger machen oder mit
einem Showpferd mit hoher Beinaktion auf einen Trailritt gehen
wollen.
Mein Lieblingspferd ist immer das,
auf dem ich gerade sitze. Da interessiert mich nicht der Stammbaum
oder die Farbe, sondern der Spaß am Reiten. Ich jedenfalls
lasse mir, wenn ich einen Menschen oder ein Pferd kennen lerne,
nicht die Geburtsurkunde zeigen, sondern handele nach einem Film-Klassiker:
"Schau mir in die Augen, Kleines!"
Warum Ismigal?
Der Ismigal ist auf die betreffende Landschaft am besten angepasst,
er kennt seinen "Job", er freut sich auf Sie und ist
ein verlässlicher Urlaubspartner im Gelände oder Ausbildungspartner
im Viereck.
Wo kann ich Ismigals reiten?
überall
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