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An
die karge, rauhe und unwirtliche Landschaft des schottischen Hochlandes
gewöhnt, zeichnet sich das Highland Pony durch seine besondere
Anpassungsfähigkeit, Leichtfuttrigkeit und Anspruchslosigkeit
aus. Damit ist es auch das einzige der nativen britischen Ponyrassen,
das das Überleben in freier Wildbahn noch nicht verlernt
hat, wie französische Feldversuche gezeigt haben.
Abstammungsgeschichtlich
ist das Highland Pony eine Kombination des sehr ursprünglichen
Nordischen Pferdes mit dem Keltenpony, einer Pferderasse die die
Kelten mit in den schottischen Norden brachten. In vielen Pferderassen
ist auch heute immer noch Highlanderblut enthalten.
Betrachtet
man das Exterieur des Highland Pony, so stellt man fest, daß
es im Barockpferdetyp steht. Erklären läßt sich
diese Beobachtung aus den Einkreuzungen spanischer Hengste, die
nach Beendigung der Invasion spanischer Eroberer (16. Jahrhundert)
auf der Insel zurückgelassen wurden.
Das
äußere Erscheinungsbild zeigt ein kleines, kompaktes
und kräftig bemuskeltes Pferd. Besonders hervorstechend sind
der kurze, muskulöse und meist nach oben gewölbte Hals,
die breite Brust, die viel Platz für eine voluminöse
Lunge und ein leistungsfähiges Herz liefert und die hervorragende
starke Hinterhand. An den Hals setzt ein typischer Ponykopf mit
auffällig kleinen Ohren und großen, dunklen, ruhigen
Augen an.
Das
Deckhaar der Ponies ist besonders in der kalten Jahreszeit sehr
dicht, um optimalen Schutz gegen die durchdringenden kalten Winde
des schottischen Hochlandes zu bieten. Das Langhaar soll üppig
und seidig sein. Die besonders stark ausgeprägte Ponylocke
hat die Funktion einer Art schützenden Vorhanges gegen die
ungeliebten Midges (kleine, schottische Mücken).
Seit
etwas 1890 existiert ein schottisches Stutbuch. Es wird von der
schottischen Highland Pony Society geführt und seine Schirmherrschaft
hat auch heute noch die englische Königin Elisabeth II. inne.
Besonders
erstaunlich ist immer wieder die starke Menschenbezogenheit der
Ponies, sowie ihr fast unerschöpflicher Arbeitseifer. Sie
zeichnen sich weiterhin durch ihren Mut und ihre Gelassenheit
aus. Deshalb eignen sie sich für jede Sparte des "modernen
Reitsportes", ob es sich dabei um Fahren, Springen, Dressur,
Western, Trecking oder Distanzreiten handelt. Aufgrund der obengenannten
Charaktereigenschaften der Ponies wird es immer beliebter sie
als Therapiepferde in der Hippotherapie oder beim therapeutischen
Reiten einzusetzen.
Mit
einem Größenspektrum zwischen 132 - 148 cm und einem
leistungsfähigen Körperbau sind sie in der Lage Reiter
nahezu jeden Gewichtes zu tragen.
Warum Highländer?
Wegen seiner Menschenbezogenheit und seines ausgeglichenen Wesens
(man sagt den Highland Ponys Scheufreiheit nach) ideal für
ängstliche Reiter im Gelände.
Wo kann ich Highländer reiten?
Schottland
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