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Schon seit Hunderten von Jahren streifen diese berühmten
Pferde durch die Marschen des französischen Rhöne -
Deltas. Ihr Ursprung ist unbekannt, es ist aber denkbar, dass
er bis in vorgeschichtliche Zeiten zurückreicht. Ihrer äußeren
Erscheinung nach könnten sie zum Teil von Arabern und Berbern
abstammen, die anfangs von den Römern und später von
den Mauren in dieses Gebiet gebracht worden waren.
Der
Lebensraum der Camargue - Pferde wird durch raues Marschengras
und Salzwasser geprägt. Als Reaktion auf das Klima und ihre
Umgebung haben sie sich zu robusten und trittsicheren Pferden
entwickelt.
Das
Camargue - Pferd hat einen besonders ausgeprägten Schritt
und einen schnellen Galopp. Es kann sich schnell drehen und wenden.
Auch wenn die Tiere naturgemäß Wildpferde sind, werden
sie in Gefangenschaft nach dem Zureiten zu guten Reitpferden.
Bei den »Gardians«, den Pferdehütern der Camargue,
sind sie für den Viehtrieb sehr beliebt, genauso wie für
das Einfangen der berühmten schwarzen Bullen der Camargue,
die für Stierkämpfe gezüchtet werden. Auch beim
Trekking im Rhöne - Delta werden diese Pferde gern eingesetzt.
1968
wurde das Camargue - Pferd offiziell als Rasse anerkannt. Zur
Zeit leben in diesem Gebiet ungefähr 30 Herden. Obwohl die
Pferde wild leben und ihre Fortpflanzung keiner Kontrolle unterliegt,
werden sie einmal jährlich eingefangen. Junge, etwa dreijährige
Hengste, die keine ausreichende Qualität gewährleisten
können, werden kastriert. Das führte zu einer beachtlichen
Verbesserung der Rasse. Fohlen werden mit dunklem Fell geboren,
erst im Erwachsenenalter wechselt die Farbe zum charakteristischen
Grau; mit zunehmendem Alter werden sie noch heller.
Warum Camargue Pferd?
Da frei in Herden aufgewachsen, sehr sozial verträglich und
geländesicher, also ein gutes Trailpferd.
Wo kann ich ein Camargue Pferd reiten?
Land der Katharer/Frankreich
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